Wer wäre das Bild ohne den Betrachter?


Erst durch den Betrachter, 

durch seine Sicht, seine Gedanken, seine Ideen dazu,

wird das Bild bedeutsam.

 

Mein "Lieblingsbetrachter" ist der mutige, nonkonforme Mensch, der die Dinge hinter der Oberfläche spürt, wahr nimmt, nutzt.

Eigene Wege sucht und geht. Geschätzt und geliebt nicht nur für Erreichtes, sondern insbesondere auch um seiner selbst willen. Oft ist beides nicht zu trennen: persönliches Wachstum schafft auch stets Wachstum auf allen anderen Ebenen.


Mit meiner eigens entwickelten Maltechnik in Schichten verdecke ich Lebendigkeit mit dem sanftem Blau des Unbewussten, der Stärke, des geheimnisvoll Verborgenen,  der tiefen Nacht, der verlockenden Weiblichkeit - und bringe in vielfältigen Explosionen die Farbe, das Leben, wieder an die Oberfläche. Wunderschöne, märchenhafte Werke entstehen auch aus der Verarbeitung von flüssigem, farbigem Wachs.
Bilder, in denen sich Frauen und Männer mit ihren oft unruhigen Lebensgeschichten leicht wieder erkennen. 


Ich verdichte Gefühle zu Farben und Formen und der Betrachter kann sich selbst in seinem tiefen Innersten gespiegelt sehen. 

Je länger man schaut, desto mehr offenbaren die Werke. Man erkennt neues, anderes - vielleicht tiefe seelische Anteile seiner selbst.

Es gehört immer Mut zur Kunst, meinen Mut, die Dinge zu offenbaren und den Mut des Betrachters, sie zu entdecken.

 

Machen Sie sich auf die Reise: 

entdecken Sie Neues - auch an sich!

 

"Quelle heure est-il au paradis?"

Zeile aus dem Lied "Sénégal Fast Food" von Dimanche à Bamako

 

Für Solomon, Bakari, Simon, Ehsan, Ahmad, Reza und all die anderen jungen Menschen, die überall auf der Welt um ihre Zukunft ringen....

Keep on, boys and girls, keep going!

Mit jedem Bild entsteht ein neues Leben.

Aber es ist auch ein Moment großer Selbstlosigkeit.

Wir geben dem Betrachter einen Teil von uns selbst preis.

Die einen werden uns lieben, die anderen werden uns hassen. Die einen loben uns in den Himmel, die anderen werden uns verachten. Manche werden neidisch sein, andere interessiert. 

 

Ich male für all jene, die beim Betrachten meines Bildes in Ihrem Alltag ein paar schöne Augenblicke haben.

 

Jetzt werden Sie denken:

Das ist nicht viel. Dabei ist es gar nicht so schlecht.

Es gibt auch Maler, die wollen die Welt verändern:

wer kann das schon?

 

Gedanken angelehnt an die Gedanken des Schriftstellers Harry Quebert im Buch von Joël Dicker "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert"

Persuit of Happiness

40x40cm

Flüssigwachs, Acryl, Marker auf Canvas

Gouache, Wasserfarben und Marker

20x20cm, signiert 2016